+++Archiv 2005+++

Clubberichte 2003|2004|2005

Dinner from two

Das Auge isst mit: Ein vom buerschen Koch-Duo veredelter "Northsea Haddock" (Schellfisch). Fotos 2 : WAZ, Martin Möller

Northsea Haddock



Kochen für Miss Sophie, Admiral von Schneider & Co.: Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra haben die Rezepte des britischen Sketchklassikers verfeinert und zubereitet
SILVESTERKULT DAS "DINNER FOR ONE"-MENÜ - Same procedure as last year, Ulli? - Same procedure as every year, Heinrich.
Ulrich Pokorra und Heinrich Wächter, um ganz genau zu sein. In der kleinen Küche einer buerschen Wohnung wirft sich das eingespielte Koch-Team die Bälle zu. In diesem Fall: die Zutaten der vier Gerichte des Silvester-Klassikers "Dinner for one".
Ein Klassiker, der auch bei Ulrich Pokorra (55) zum Jahresfinale gehört wie das Butterschmalz in die Pfanne. Vor fünf Jahren brütete der Studiendirektor des Berufskollegs Königstraße die Idee aus: Vor dem "Dinner for one" kommt das "Dinner from two" - die Zubereitung des von Sketch-Vater (und Butler) Freddie Finton vorgegebenen bzw. servierten Vier-Gang-Menüs.
Als Mitglied des Köcheclubs steht der Englischlehrer am Topf zwar seinen Mann, doch für die Zusammenstellung der Rezepte holte er Rat bei seinem Kollegen ein: Heinrich Wächter (55), Koch und Fachlehrer an der Königstraße sowie Vorsitzender im Köche-Club Gelsenkirchen.
"Mulligatawny Soup", "Northsea Haddock", "Chicken with Champagne", "Fruits with Port" - klingt für (Koch-)Laien kompliziert, sind laut Wächter aber traditionelle britische Gerichte, die ohne großes Brimborium zu-zubereiten sind.
Die Queen wäre vielleicht not amused, aber die Zwei aus Buer nahmen einige Veränderungen und Verfeinerungen der Ursprungsrezepte vor. "Etwas moderner" - so bringt Heinrich Wächter das Ergebnis auf den Punkt. Zum Beispiel: Champagner-Chicken wird mit Sahne geadelt, der Fisch für die optimale Zubereitung in ein Alufolienkleid ge-hüllt. Nicht zu vergessen: kleine optische Effekte wie Cocktailtomaten, die Farbe auf den Teller bringen. Ebenso wichtig wie die Komposition: frische Zutaten. Köstlich! Isn´t it?
Das telegene "Dinner for one" wollen Pokorra und Wächter in einem Dritten Programm auch heute genießen, das kulinarische "Dinner from two" kommt allerdings diesmal nicht auf den Teller, gestehen sie.
Ulrich und Brigitte Pokorra betonen beim evening for two die Zweisamkeit und verwöhnen sich zum Jahresausklang für gewöhnlich mit etwas weniger aufwändigen Genüssen: Heringssalat, Würstchen oder - wenn´s hoch kommt - auch mal karamelisierte Garnelen mit Tomaten.
Heinrich Wächter ist heute eher den bekömmlichen als den raffinierten Rezepten verpflichtet: Für einen Reiseanbieter bringt er Kindern deutscher Urlauber in einem Hotel in Tunesien das ABC der gesunden Ernährung nahe.
Und sonst? Lässt sich der amtierende "Bürger des Ruhrgebiets" auch zu Silvester in der Heimat gerne inspirieren - vom buerschen Frischemarkt. Die Devise seiner Spontaneinkäufe: "Alles, was der Markt hergibt." Das sei viel besser als eine langfristige und akribische Planung.
Trotzdem: Das "Dinner from two"-Menü legt er Hausfrauen und -männern wärmstens ans Herz: "Mit ein wenig Know-how ist das relativ schnell zubereitet."
"Relativ schnell" heißt in der kleinen buerschen Küche: eineinhalb Stunden. Und weil Pokorra & Wächter bei der Arbeit anders als Butler James nicht dem Alkohol frönen und auch kein Tigerkopf zur Stolperfalle wird, können sie die Köstlichkeiten unfallfrei Miss Sophie alias Brigitte Pokorra und ihren imaginären Gästen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy, Mr. Winterbottom servieren.
- Little drop of mulligatawny soup, Miss Brigitte? - I am particullary fond of Mulligatawny Soup, Heinrich.

Von Lars-Oliver Christoph (WAZ 30.12.2005)

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Eckhard Wesener verwirklicht seine Plakatidee, die ein anderes Bild Gelsenkirchens zeigt
Vier hoch vier gleich 256: Eben diese Zahl an Fotografien hat der Gelsenkirchener Künstler und Designer Eckhard Wesener auf einem Imageplakat zusammengestellt.

Sieben Monate dauerte das ehrgeizige Projekt des 64-Jährigen. Jetzt ist es vollendet. Wesener: "Das war eine Heidenarbeit." Aber er wurde auch auch von uns mit diversem Bildmaterial unterstützt.
Das schlechte Image Gelsenkirchens ("Bitterfeld des Westens") grämte den Designer. "Der Auftritt Gelsenkirchens ist schlecht. Die Stadt verkauft sich unter Wert", hatte Wesener sein Engagement begründet. Er will ein Gegenbild schaffen - gerade auch mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006. Die "Vier" steht dabei ebenso für das Revier wie für die königsblaue Fußballvier. Kultur, Wissenschaft, Freizeit-Oasen, Wohn- und Arbeitswelten, architektonische Top-Adressen oder Sportvitalität sollen die 256 Einzelbilder widerspiegeln, ein Gesamtbild schaffen.

vier hoch vier; Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra13 Themen-Segmente bildete er auf dem Großposter mit den Maßen 125 mal 85 cm ab. Mit der Sparkasse hatte Wesener einen Sponsor gefunden, der die nicht unbeträchtlichen Kosten übernahm, um das großformatige Plakat in einer Auflage von 1000 Stück zu drucken. Plakatformat nimmt auch der mitgelieferte Text- und Bildnachweis an, der alle 256 Motive aufführt - Impressionen aus dem Musiktheater, Fotos von Firmen, von Menschen, von Sehenswürdigkeiten und grünen Ecken.
Das Plakat soll zum Beispiel Unternehmen als Visitenkarte dienen, kann öffentliche Orte zieren oder als ganz privates Imagebild genutzt werden. Auch der Stadt will Wesener einen Stapel Plakate zur Verfügung stellen: "Zeigen wir selbstbewusst, was wir zu bieten haben."

Heinrich Wächter und und Ulrich Pokorra vom Köche Club Gelsenkirchen zeigen ein gerahmtes Beispiel dieses Plakats, zu dem wir mehr als 20 Photomotive beigesteuert haben. Ein riesiges Lob an unseren ehemaligen Kollegen Eckhard, der dies alles so hervorragend und uneigennützig umgesetzt hat. Da kann man nur sagen: "Bravissimo"!

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Vorgeschmack auf die GELSEN-NET TOUR 2005

Pit Schneider und Heinrich Wächter präsentieren das Gelsennet-Tourgericht"Salat von Himmel und Erde mit marinierter Rinderhüfte" - Kulinarische Kreation zur Tour Die Organisatoren der GELSEN-NET TOUR 2005, die vom 22. bis 24. Juni in den Städten Kirchhellen, Bottrop und Buer stattfindet, stellten heute, als ersten Vorgeschmack, im Restaurant LA BOTTE in Kirchhellen die Kulinarische Kreation zur GELSEN-NET TOUR 2005 vor. Heinrich Wächter und Peter Schneider vom Köche Club Gelsenkirchen präsentierten den anwesenden Organisatoren und Sponsoren den "Salat von Himmel und Erde mit marinierter Rinderhüfte".

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Buer live und Erdbeeren satt

Die Kochmannschaft bei der ErdbeerfiestaIn GE- Buer hieß das Motto "Buer Live"! Der viertägige Erlebnis-Marathon auf der buerschen Hochstraße mit Jazz, Showbands und kulinarischen Erlebnissen war bereits am Donnerstag, 2. Juni 2005 gestartet und endet am Sonntagabend. Für den Köche-Club drehte sich am Samstag alles um die Erdbeere. 1001 kg dieses süßen Früchtchens sollen für einen sozialen Zweck an Mann und Frau gebracht werden.
Alle Früchtchen und dazu noch unzählige Portionen von Müllers-Mühle-Milchreis wurden unter die Leute gebracht. Der Köche-Club wurde zudem noch von prominenter Gesellschaft unterstützt. Der ehemalige FIFA-Referee Helmut Krug, Weltklasse-Schwimmer Christian Keller und auch Frau Petra Pieper von Pieper Horse Events, die Ende Juni in Gelsenkirchen eine 3-tägige Feria (ein spanisches Fest mit andalusischen Pferden, Flamenco, Sherry, Paella, Tapas und spanischer Lebensfreude) veranstalten werden, tatkräftig unterstützt.
Der Erlös dieses Erdbeerevents wird wieder den Kindern vom Erler Kinderheim zugute kommen. Ein paar von ihnen sind inzwischen echte Fans vom Köche-Club und haben uns auch heute besucht. Matthias Ruta, bekannter Koch vom VOX-Kochduell, demonstrierte wie man wunderbar mit Kindern backen und kochen kann. Für Stimmung, Spaß und gute Laune war stets gesorgt.
Zum Abschluss wurden noch zahlreiche Erdbeerkuchen belegt. Die Böden waren von einer heimischen Konditorei gestiftet worden und wurden anschließend den Obdachlosen ins Weiße Haus nach GE gebracht. Insgesamt eine tolle Stimmung, ein schönes Event und das Wetter spielte mit seinem launischen Wolken/Sonne/Regen-Mix auch noch ganz gut mit.

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Internationale Rekordhalter sorgen für Rundenwirbel

Heinrich Wächter und seinem Mitstreiter Detlef JaruschStart zur 12. City Nacht in Beckhausen mit129 Fahrer aus Australien, der Schweiz, Luxemburg, Holland, Tschechien und Deutschland. Über dieses Rekordmeldeergebnis freute sich Cheforganisator Michael Zurhausen besonders. Sieger wurde André Schulz vom Sparkassen-Team der sich ein interessantes Rennen lieferte. Für viele Fahrer war das Beckhausener Rennen auch die Qualifikation für die in 4 Wochen stattfindende GELSEN-NET TOUR.
Beim Gästefahren ging eine illustre Gesellschaft an den Start. Vom Köche Klub Präsidenten Heinrich Wächter und seinem Mitstreiter Detlef Jarusch (beide natürlich in Berufskleidung) über Jürgen Danilowski bis zu Markus Sieland waren viele bekannte Gelsenkirchener Gesichter dabei. Das Köche-Team ging übrigens als letztes durchs Ziel. Man erzählte sich, dass sie an der Rennstrecke viele Kochtipps geben mussten.

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Spargelschälaktion im Bahnhofcenter in Gelsenkirchen

Spargelschälaktion 2005Der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Frank Baranowski und der Nachwuchs des Köche-Club Gelsenkirchen e.V.  mit Annika Warich, Janine Frenskowski und Daniel Hallbauer schälten für einen sozialen Zweck den Spargel im Bahnhofcenter. 
Der Erlös von 500 € ging an das Kinderhospiz "Arche Noah".
Sie boten gleichzeitig eine Spargelcremesuppe an, die einen sehr guten Zuspruch fand,
Nach 2 Stunden hieß es "Suppe aus".
Links auf dem Foto ist der OB und rechts der Kaufparkgeschäftsführer Karl-Heinz Pflugbeil

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Frontcooking von authentisch japanischen Gerichten
Ein Fortbildungsseminar beim Unternehmen Kikkoman in Düsseldorf


Sieben Gelsenkirchener Nachwuchsköche nutzten das Angebot des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. mit Ihrem Vorsitzenden Heinrich Wächter dieses Seminar in Düsseldorf zu besuchen.
Ihnen wurden die Regeln des Frontcookings, die typischen japanischen Gerichte wie Wokgerichte, Teppan-yaki, Tempura, Okonomi-yaki und Yakiniku von Sushimeister Kiyoshi Hayamizu in der Showküche interessant näher gebracht. Die Zubereitungen konnten anschließend verköstigt werden.
Alle Jugendliche hatten auch die Möglichkeit selbst die Gerichte herzustellen, was sie auch taten. Was vorher so leicht aussah, war nun doch schwieriger. Jetzt musste jeder erkennen, dass man üben muss um eine einwandfreies Frontcooking zu präsentieren.
Frontcooking-SeminarAuf dem Foto die Teilnehmer:
Annika Warich, Janine Frenskowski, Nadine Mattes, Pascal Jaksch, Daniel Hallbauer, Nikola Pekot, Florian Schlusemann, Sushimeister Kiyoshi Hayamizu, als weiteren Gast Küchenmeister Markus Haxter und Heinrich Wächter.

Der Köche-Club Gelsenkirchen e.V. möchte sich beim Verband der Köche Deutschlands e.V. und bei dem Unternehmen Kikkoman recht herzlich bedanken für diese fachliche Fortbildung.

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Aktion Frühlingsfest mit Paul Schönfeldt, Ulrich Pokorra und Heinrich Wächter

Frühlingsfest beim Kräuterexpress in Erle

Nehmen wir die gute Nachricht vorweg. Die Kochaktion "Frühlingsfest" konnte wieder als gelungen bezeichnet werden. Neben Stielmus mit Schweinebauch gab es aus der Pfanne leckere Reibeplätzchen, für die wir extra unser schon bereits pensioniertes Köche-Club-Mitglied Paul Schönfeldt mit seinem Geheimrezept engagierten. Wie gewohnt fanden unsere Angebote guten Anklang.
Inzwischen gibt es richtige Fans, die mit Tupperdosen anreisen, um die Mahlzeiten mit nach Hause zu nehmen. Nicht nur uns hat der rege Zuspruch gefreut, sondern auch das Erler Kinderheim wird sich über den Erlös freuen. Es ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition, diese Institution mit unseren Spenden zu unterstützen.
Nur mit Frühling hatte die Aktion heute wenig zu tun. Über Nacht hatte es geschneit, und tagsüber wechselten sich Sonnenstrahlen und Graupelschauer ab. Da sahen die österlich dekorierten Sträucher schon etwas putzig aus. Eier mit Schneehauben, kaum zu glauben.

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Goldene Verdienstnadel für E. WieilebskiGoldene Verdienstnadel für Erich Wielebski


Küchenmeister Erich Wielebski von der Hüls Service GmbH in Marl und Mitglied im Köche-Club Gelsenkirchen wurde mit der Goldenen Verdienstnadel des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. für seine besonderen Leistungen in der Ausbildung von Nachwuchsköchen und um seine Verdienste des Berufsstandes des Kochs ausgezeichnet . Seine Kochkünste stellte er bei den Benefizveranstaltungen von kulinarischen Galas mit den Köchen-NRW in die Dienste der guten Sache. Für sein Engagement wurde er nun vom NRW-Landesvorsitzenden der Köche Heinrich Wächter ausgezeichnet.

 

 

 

 

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Wächter wird "Bürger des Ruhrgebiets"

Na, wenn das mal nicht eine große Ehre ist: Der Vorsitzende des Gelsenkirchener Köche-Clubs, Heinrich Wächter, darf sich ab dem kommenden Jahr "Bürger des Ruhrgebiets" nennen.

Wächter teilt sich die Auszeichnung mit drei Auserwählten, die in den erlauchten Kreis der "Bürger des Ruhrgebiets" aufgenommen werden. Der Verein pro Ruhrgebiet zeichnet nämlich auch noch die Oberhausener "Missfits", Stefanie Überall und Gerburg Jahnke, sowie die Essener Ordensschwester Agnes Bernharda Zepter aus. Am 25. Januar wird Wächter im Oberhausener Ebertbad geehrt - unter anderem vom "Bürger des Ruhrgebiets 2004", Schalke-Manager Rudi Assauer.

Die Vier wurden von der erstmals eingesetzten Jury aus den eingegangenen Bewerbungen der ersten öffentlichen Ausschreibung ausgewählt, wie pro Ruhrgebiet mitteilt. Der Verein will Heinrich Wächters Engagement rund um seinen Beruf würdigen. Wächter, bereits seit 25 Jahren an der Spitze des Köche-Clubs, organisierte  immer wieder Aktionen mit Auszubildenden und Kollegen, wobei die Erlöse, wie beispielsweise der Benefiz-Galas, an soziale Einrichtungen gehen.
 

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