Rezepte zu Halloween

Keltische Ursprünge
Schon die frühen Kelten kannten ein herbstliches Fest, das sie "Samhain" nannten - erst später, im christianisierten Schottland, kam der Name "Hallowe'en" auf. Samhain bedeutete das Ende der dritten und letzten Ernte pro Jahr, den Beginn des Winters. Zugleich galt der Herbst als Jahreszeit der Geister: Herumspukende Seelen sollten besänftigt werden, indem man ihnen "soul cakes" opferte. Der irische Brauch, solche Kuchen einzusammeln und dafür viel Glück zu wünschen, ist wohl der Ursprung des "trick or treat", an dem heute die Kinder so viel Spaß haben. Auch das Streiche spielen gab es schon: Da wurden der Überlieferung nach Zauntore ausgehängt oder Klohäuschen umgestürzt! Der Halloween-Brauch wurde vor allem von den Iren mit in die "Neue Welt" gebracht, als sie während der Hungersnöte zwischen 1830 und 1850 in großer Zahl in den USA einwanderten.

Halloween in den USA
In den 20er und 30er Jahren waren Halloween-Parties vor allem ein Spektakel für die Erwachsenen, die sich verkleideten und ausgiebig feierten. Damit war es in den Jahren des zweiten Weltkrieges vorbei, als viele Männer an die Front mussten, die Stimmung eher gedrückt war und man das Feiern den Kindern überließ. Das änderte sich erst wieder in den 60er Jahren, als es erstmals große Mode wurde, den Nachwuchs als Fernsehfigur zu verkleiden. In den 70er Jahren tauchten dann Halloween-Dekorationen in den Geschäften auf. Leute, die Spaß an Halloween hatten, schmückten nun ihre Häuser innen und außen mit Kürbis-Laternen, Monster-Fratzen und künstlichen Spinnengeweben. Und heute? Halloween ist populärer denn je. Manche Hausbesitzer treiben mit der Dekoration noch mehr Aufwand als zu Weihnachten. Sicherheit ist ein großes Thema geworden, da es Vorfälle gab, dass Kinder beim "Trick or treat" belästigt wurden oder vergiftete Süßigkeiten bekamen.

Kürbisrezepte
Sie leuchten uns aus den Gärten entgegen. Kleingärtner wiegen ihre Prachtexemplare aus. Und im Maisfeld wartet Charlie Brown darauf, dass der große große Kürbis aufgeht. Fast hatte sich der Kürbis aus der modernen Gemüsewelt verabschiedet. Von den Märkten war er nie ganz verschwunden aber im Supermarkt ist er erst seit einigen Jahren wieder regelmäßig im Herbst zu haben. Hier eine kleine Auswahl der Rezepte. Alle Rezepte und die Texte können Sie über die Download-Datei erhalten.

Kürbis-Gnocchi (Grieß)

400 g Kürbis, gerüstet gewogen
1 L Milch
300 g Grieß
Salz
Pfeffer
30 g Butter
3 Eigelb
30 g Parmesan, gerieben
Petersilie

ZUM ÜBERBACKEN
40 g Parmesan, gerieben
Butter

Den gewürfelten Kürbis in wenig Salzwasser weich kochen, gut abtropfen lassen, pürieren.

Inzwischen, die Milch mit dem Salz und Pfeffer aufkochen. Den Grieß unter Rühren einlaufen lassen und zugedeckt 10 bis 15 Minuten quellen lassen, einige Male umrühren.

Die Butter, die Eigelb, den Parmesan, die Petersilie und das Kürbispüree unter den heißen Grießbrei rühren, sofort auf einem kalt abgespülten Backblech etwa 1 cm dick ausstreichen, vollständig erkalten lassen.

Mit einem Messer Formen nach Belieben aus dem Grieß-Kürbis-Teig ausschneiden, ziegelartig in eine Ausgebutterte Gratinform schichten (Achtung: je nach Kürbisart kann der Teig relativ weich in der Konsistenz sein: falls nötig, mit einem Spachtel arbeiten).

Gratin mit Parmesan bestreuen, mit Butterflocken belegen und im auf 200°C vorgewärmten Ofen ca. 20 Minuten überbacken
 

Halloween-Crostinis mit Kürbisrelish

200 g Kürbisfleisch in sehr kleine Würfel schneien
3 TL Weißweinessig
1 Knoblauchzehe fein würfeln
1 Rote Zwiebel fein würfeln
Salz, Pfeffer

20 g Kürbiskerne geschält
10 ml Rapsöl
1 Ciabattabrot für 12 Scheiben
Kürbiskerne
Basilikum

Die Hälfte Kürbisfleisch mit Weißweinessig, Salz, Pfeffer 10 Minuten dünsten,
dann mit dem Mixstab pürieren.
Knoblauch, Zwiebeln, restliches Kürbisfleisch zu dem Mus geben. Abschmecken.
Kürbiskerne in wenig Rapsöl und Salz kurz in der Pfanne rösten,
sowie anschließend die Ciabattabrotscheiben goldbraun braten.
Jeweils 1 EL Kürbisrelish auf die Crostini geben und mit Kürbiskernen und Basilikumblätter garnieren.
 

©2002  Köche Club Gelsenkirchen

Alle Rezepte und Texte können Sie sich hier als pdf.Datei ansehen und herunterladen:

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wird dafür benötigt.

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