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+++AKTUELLES+++
21 Köche – tolle
Rezepte
Erstmalig
präsentieren 21 Köche aus der Emscher Lippe Region ihre
Lieblingsrezepte in einem gemeinsamen Kochbuch. Der Köche-Club
Gelsenkirchen und GELSEN-NET (regionaler
Telekommunikations-dienstleister) geben "FLATMAN`S Kochbuch"
heraus.
Die beteiligten Köche
sind: Andreas End (Gasthof Lindemann in Bottrop), Thomas
Püttmann (Restaurant zum blauen See in Dorsten), Sascha Waller
(Köche-Club Gelsenkirchen), Frank Rosin (Restaurant Rosin in
Dorsten), Christian Fockenberg (Up de Schmudde in Kirchhellen),
Evelyn Oddiah (Flatman´s Bistro in Bottrop), Ulrich Pokorra
(Köche-Club Gelsenkirchen),Stefan Bertelwick (Gasthof Berger in
Kirchhellen), Heinrich Wächter (Köche-Club Gelsenkirchen), Rolf
Windhäuser (Forsthaus Specht in Bottrop), Michael Gundler (EssNullVier
in Gelsenkirchen), Renè Verhey (Vitus Grill in Gelsenkirchen),
Dirk Seemann (Grimberger Hof im ZOOM in Gelsenkirchen), Hans
Joachim Moritz (Schloss Westerholt in Herten), Gerd
Schulte-Terhusen (Köche-Club Gelsenkirchen), Ernst Scherrer
(Landhaus Scherrer in Recklinghausen), Peter Schneider
(Restaurant La Botte in Kirchhellen), Detlef Jarusch (Köche-Club
Gelsenkirchen), Oliver Biermann (Köche-Club Gelsenkirchen),
Sabine Lorenz (Köche-Club Gelsenkirchen), Robert Weber (Hotel
Maritim in Gelsenkirchen).
Was früher als
Inbegriff deftiger Ruhrgebietsküche galt, hat in den letzten
Jahren Einzug bis in die Küchen Deutschlands bedeutendster
Sterneköche gehalten. Die Rede ist von Pfefferpotthast, Dicke
Bohnen, Linsen, Pumpernickel und Grünkohl. Diese Gerichte und
Zutaten findet man im "FLATMAN´S Kochbuch", genauso wie Dorade
Royale auf mediterranem Spargelgemüse, gefüllte Wachtel auf
Rahmsauerkraut oder Rehrücken auf Rote-Zwiebelmarmelade.
Eines haben die sowohl
ausgefallenen als auch traditionellen und bewährten Rezepte in
jedem Fall gemeinsam: sie lassen sich allesamt leicht und
schnell nachkochen. Das Buch kostet 15 Euro, wovon je verkauftem
Exemplar jeweils 1 € an den Bottroper Tisch, die Gelsenkirchener
Tafel e.V. und die Gladbecker Tafel e.V. gehen.
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Weihnachtsbacken
mit Kindern und Ihren Paten.
Heinrich
Wächter, Vorsitzender des Köche-Club Gelsenkirchen e.V. ging
über die Stadtgrenzen hinaus in die benachbarte Stadt Essen,
hier bot die Ehrenamt Agentur Essen den Kindern und Ihren Paten
ein Weihnachtsbacken unter seiner Leitung an.
20 Kinder kamen dann und backten, kneteten, rührten nach
Rezepturen mit Tricks und Tipps von Heinrich Wächter und
Christel Poschmann in der Küche des Berufskollegs Holsterhausen
in Essen leckere Süßigkeiten und Plätzchen. An einer gemeinsamen
weihnachtlichen eingedeckten Kaffeetafel, wo nun das
Hergestellte verzehrt wurde, las dann Anne-Kathrin Großmann
(Tochter eines Kollegen vom Köche-Club Gelsenkirchen) eine
Weihnachtsgeschichte vor. Den Kindern mit den Paten war es ein
unvergesslichen Nachmittag. Ein Dankeschön ging auch an die
Schulleiterin Ingrid Kratkey, die spontan diese Aktion
unterstützte und die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.
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Kleine Köche wollen
ins Buch der Weltrekorde
Die Kodiakbären Branda und Ibo dürfen sich auf eine besondere
Leckerei freuen. 555 Kinder bereiten den Allesfressern am 20.
September in der Zoom-Erlebniswelt Buersche Stippmilch zu.
Gelingt die Aktion, ist ihnen ein Eintrag ins Guinness-Buch der
Rekorde sicher.
Noch
nie haben so viele Kinder simultan ein Gericht zubereitet",
freut sich Heinrich Wächter, der Vorsitzende des Köche-Clubs
Gelsenkirchen. Zusammen mit seinem Kollegen Ulrich Pokorra
übernimmt er die professionelle Leitung des Rekordversuches.
"Wir haben uns für ein Rezept entschieden, das einfach
zubereitet werden kann." Quark, Beerenfrüchte, Joghurt und
Zucker sind die Hauptzutaten der Stippmilch. "Mit Pumpernickel
kann man das Ganze noch verfeinern", verrät der Fachmann. Ein
Rechtsanwalt wird den Rekordversuch im Eingangsbereich des Zoos
verfolgen, um den Rekord zu beurkunden. Einen kleinen
Vorgeschmack auf das Gericht, das die Bären im September
erwartet, konnten Branda und Ibo schon mal kosten. Zusammen mit
Markus Lübbers und Udo Kramer von den Sponsoren Gelsennet und
der Sparkasse machte sich Heinrich Wächter ein Bild von den
Kodiakbären. Im Gepäck hatte der Koch zwei zu Eisbomben
gefrorene große Portionen der Buerschen Stippmilch.
Damit können sich die Bären beim Fressen beschäftigen",
erläutert Zoom-Biologin Sabine Haas. "So verschlingen sie nicht
alles auf einmal." Bei dem Rekordversuch wird die Stippmilch
allerdings frisch und nicht gefroren serviert. "Und natürlich
bekommen zunächst unsere Nachwuchsköche eine Portion", verrät
Sabine Haas. Am Rande des Rekordversuchs wartet ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Besucher.
Fernsehmoderator Ulli Potofski wird dem Welt- und Europameister
im Schwimmen, Christian Keller, wie dem Jugend- und
Amateurmanager des FC Schalke 04, Bodo Menze, auf den Zahn
fühlen. Potofski liest auch vor, und zwar aus seinem Jugendbuch
"Locke". Fernsehkoch Matthias Ruter unterstützt den Köche-Club.
Mitmachen können alle Acht- bis Zwölfjährigen gegen eine Gebühr
von fünf Euro. Die Einnahmen kommen der Förderschule Glückauf
zugute. Über
www.kinderkochrekord.de ist die Anmeldung nur per Internet
möglich.
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Eröffnungsfest der
Ruhrtriennale an der Jahrhunderthalle Bochum
An
Kinder war auch gedacht. Unter dem "Wir ernähren Euch doch!"
kochten sie für Erwachsene. Es war ein bevölkerungsutopisches
Pyramidenspiel mit Messer und Gabel mit den Gelsenkirchener
Köchen Heinrich Wächter und Matthias Ruta. 40 Kinder mit
Kochmützen und Schürze zupften Salat, schnippelten Gemüse,
mixten Getränke und entwarfen die Speisenkarte. Leider machte
der Regen einen Strich durch die Rechnung, denn man wollte für
60 erwachsene Gäste eine große lange Tafel eindecken und das
zubereitete Menü servieren. Kurzfrist wurde in der Hexenküche
eine Küchenparty organisiert. Dieses machte allen Beteiligten
großen Spaß. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers nahm die
Möglichkeit wahr, vorbeizuschauen und mit den Nachwuchsköchen zu
plaudern. Rundherum eine gelungene Kochaktion bei diesem
Festival.
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Hotelbesichtigung des neuen Courtyard Marriott Hotel in GE
Heinrich
Wächter konnte seinen ehemaligen Schüler, Jürgen Sterkau
(Bildmitte), der mittlerweile seit 20 Jahren im Ausland tätig
ist, anlässlich einer Veranstaltung des Köche-Club Gelsenkirchen
e.V. begrüßen. Jürgen Sterkau ist mittlerweile Residence-Manager
im Marriott Shanghai/China.
Es passte wirklich gut, dass gleichzeitig eine Hotelbesichtigung
im neu eröffneten Courtyard by Marriott an der Schalker
Veltins-Arena anstand. Durch die fachkundliche Führung von
Hoteldirektor Tomas Gladigau und Küchenchef Thomas Gaimann
bekamen wir Insider-Informationen aus erster Hand. Von den
Zimmern des Hotels hat man einen einmaligen Ausblick auf zwei
Fußball-WM-Stadien, das gibt es nur in Gelsenkirchen. Sowohl die
Erlebnisse von Jürgen Sterkau, der seinen Weg machte als Koch
bis hin zum GM mit Stationen in New York, Warschau, Hongkong,
Seoul, Kuala Lumpur/Malaysia und nun Shanghai als auch ein
kleines Fingerfood vom Hause ließen diese Veranstaltung zu einem
kurzweiligen Informationsnachmittag werden. Auf der Terrasse des
Marriotts konnten wir zudem noch das schöne Wetter genießen.
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Internationale
Rekordhalter sorgen für Rundenwirbel
Start
zur 13. City Nacht in Beckhausen mit 129 Fahrern aus Australien,
der Schweiz, Luxemburg, Holland, Tschechien und Deutschland.
Über dieses Rekordmeldeergebnis freute sich Cheforganisator
Michael Zurhausen besonders. Sieger wurde Jonas Owzcarek vom
Sparkassen-Team, der sich im Schlussspurt einer fünfköpfigen
Spitzengruppe durchsetzte. Beim Gästefahren ging eine illustre
Gesellschaft an den Start. Diesmal gingen die Fahrer in Ihrer
Berufsbekleidung auf die Räder. Der Gelsenkirchener Köche Club
Präsident Heinrich Wächter kämpfte verbissen mit Jürgen
Danielowski, ortsansässiger Caterer, um den letzten Platz. Man
erzählte sich, dass sie an der Rennstrecke viele Kochtipps geben
mussten.
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Die ExtraSchicht -
Industriekultur in Szene gesetzt
Ein Event, so außergewöhnlich und facettenreich wie das
Ruhrgebiet selbst: Die ExtraSchicht ist längst Kult und war in
diesem Jahr wieder ein Treffpunkt für Gäste aus aller Welt. Die
Nacht der Industriekultur fand zum sechsten Mal statt, an 38
Spielorten in 19 Städten im Revier. Es besuchten die Orte 150
000 Menschen.
In traumhaftes Licht gehüllt, waren die Zechen und
Kokereien, Halden und Hochöfen, Maschinen- und Gebläsehallen von
18 Uhr abends bis 2 Uhr nachts zur Bühne für ausgefallene
künstlerische Experimente. Regionale, nationale und
internationale Musiker, Tänzer, Artisten, Licht- und
Zauberkünstler entfalteten an den ehemaligen Industrieanlagen
des Reviers ein Kaleidoskop der Kultur. In diesem Jahr erstmalig
dabei der FC Ruhrgebiet, eine neue junge Köchevereinigung, die
ihren kulinarischen Teil dazu beitrugen. An der Zeche Consol in
Gelsenkirchen unterstützen die Kollegen des Köche-Club
Gelsenkirchen e.V. mit Heinrich Wächter und Detlef Jarusch diese
Vereinigung.
Hier im Bild Heinrich Wächter, Detlef Jarusch und Matthias Ruta
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ALDIANA Miniköche
kochten bei Buer Live
Anläßlich
von Buer Live, eine Veranstaltung der Gelsenkirchener
Werbegemeinschaft, präsentierte der Köche-Club Gelsenkirchen mit
Heinrich Wächter die Küchenwerkstatt.
Interessierte Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren folgten den
Aufruf in der lokalen Presse.
An einem verkaufsoffenen Sonntag auf einer Bühne in der
Hauptgeschäftsstraße kochten dann zehn ALDIANA-Miniköche, die
Buersche Stippmilch.
Hier konnten die kleinen Nachwuchsköche ihre kulinarischen
Fähigkeiten der Öffentlichkeit zeigen. Die Fertige Quarkspeise
mit frischen Früchten und Pumpernickel wurden den Besuchern
angeboten. Der Erlös ging an den gemeinnützigen Verein „Der
Bunte Kreis“, der insbesondere die Eltern und Geschwister
chronisch erkrankter oder behinderter Kinder als
Nachsorgeeinrichtungen betreut und berät.
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Sechs Köche der
Region zaubern am Herd
Ein
besonderes Highlight erwarteten die Gäste beim Köchetreffen im
Restaurant "la botte" in Kirchhellen.
Auf Einladung von Peter Schneider hatten Heinrich Wächter
(Gelsenkirchen), Marcus Schneider (Wadersloh), Ernst Scherrer
(Recklinghausen), Stefan Himmelmann (Haltern), Ludger Jäger
(Gelsenkirchen) und selbstverständlich der Hausherr Peter
Schneider an Töpfen und Pfannen alles gegeben.
Schlemmen nach Herzenslust lautete die Devise für die Gäste.
Begonnen wurde mit marinierter Rinderhüfte, im Anschluss gab es
eine Kraftbrühe von der Taube. Auch Flusskrebse á la Nage,
Wachtelbrust gefüllt mit Stopfleber, eine Roulade von Tomaten
und Jungschweinefilet im Schinkenmantel und als Dessert eine
Crème Brûlée mit Calvadosäpfeln standen auf der Speisenkarte.
Jeder der beteiligten Spitzenköche war für einen Gang
verantwortlich.
Hier zeigten die Kollegen des Köche-Club Gelsenkirchen ihr
kulinarisches Können.
Die Tour geht weiter im September ist man zu Gast in
Recklinghausen.
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3.Gelsen Net Tour
durch die Städte Gelsenkirchen, Bottrop und Kirchhellen
Volle Straßen, voller Rundkurs: Der Auftakt der 3. Gelsen-Net
Tour in der buerschen City stieß bei äußerlichen besten
Bedingungen auf großes Zuschauerinteresse. Rund um die
Hochstraße, auf der sich knapp 50 nationale und internationale
Radprofis 66mal auf ihren flotten Rädern die Ehre gaben,
herrschte viel Trubel. Rund um die 750 Meter lange
Radrundstrecke hatten sich überall radsportbegeisterte Zuschauer
postiert.
Ein
buntes Rahmenprogramm mit Gäste- und Kinderrennen sorgten bei
dem abendlichen Sommerwetter für beste Stimmung.
Weitere Etappen des Radrennens folgten in den Städten Bottrop
und Kirchhellen.
Im VIP-Zelt, das vom Köche-Club Gelsenkirchen bewirtschaftet
wurde, gaben sich lokale Größen ein Stelldichein. Neben den
regionalen Tapas gab es auch den Spargel aus der Nachbarstadt
Kirchhellen in verschiedenen Variationen. Renner des Abends war
die frisch zubereitete Nudelpfanne mit leckerem Gemüse und
asiatischen Gewürzen.
Im Bild: Detlev Jarusch, Thomas Dettenberg (Chef von Gelsen-Net
und Förderer des Zweigvereins), Heinrich Wächter (Chef des
Köche-Clubs) und ganz rechts Ulli Pokorra.
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Köche-Club übernimmt
offiziell Patenschaft für Luchs
Die herausragenden Eigenschaften ihres Patentieres haben den
Köche-Club Gelsenkirchen e.V. gleich überzeugt: Das Hörvermögen
des Luchses ist hervorragend, zudem ist er ein sehr ausdauernder
Läufer sowie ein guter Schwimmer und Kletterer. Kein Wunder
also, dass der Chef de Cuisine des Köche-Clubs Gelsenkirchen,
Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra nicht ohne Stolz die
Patenschaftsurkunde offiziell in Empfang nahmen. In der
ZOOM Erlebniswelt Alaska sind insgesamt drei Luchse zuhause. Das
Patenkind der beiden Köche ist männlich und hört auf den Namen
Nikolai. Für die Photoaufnahmen schloß der Himmel für einen
Moment die Schleusen, aber ansonsten waren wahre Wolkenbrüche
angesagt, die auch die Tiere nicht so richtig in Stimmung kommen
ließen. Nur zögernd näherten sie sich der ihnen zugeworfenen
Beute und verschwanden dann schnell wieder ins schützende
Unterholz.

Das Prinzip der Tierpatenschaften in der ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen ist ganz einfach: Der Pate übernimmt ein Teil der
Kosten für Haltung und Pflege und erhält als Gegenleistung eine
Urkunde des Patentieres samt Foto und Infoblatt.

"Die finanzielle Unterstützung ist ein direkter Beitrag zu
Haltungs- und Pflegekosten und hilft, eine optimale Haltung der
Tiere zu gewährleisten", so Dipl.-Biologin Sabine Haas,
Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.
Der Köche-Club Gelsenkirchen e.V. wurde bereits 1979
gegründet. Ziel der Vereinigung ist die Förderung und
Durchführung fachlicher und kultureller Veranstaltungen, um den
Beruf des Kochs und der Kochkunst der Öffentlichkeit im
positiven Sinne zu präsentieren. Auch im laufenden Jahr wird der
93 Mitglieder zählende Köche-Club von sich hören lassen. Unter
anderem findet am 20. September 2006 in der ZOOM Erlebnis-welt
Gelsenkirchen ein Koch-Weltrekord statt: 555 Kinder wollen dann
unter der Regie des Köche-Clubs Gelsenkirchen e.V. Buersche
Stippmilch kochen und so den Eintrag in das
Guinness-Buch der Rekorde schaffen.
Anmerkung. Wie weit wir aus Sicherheitsgründen von
den Luchsen entfernt waren zeigt ja das obige Bild. Die Buersche
Zeitung brachte heute auch einen Artikel über dieses Event, und
ich wunderte mich, dass der Luchs mir doch so dicht im Nacken
saß...smile. Das machen Fotomontagen möglich.

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Dinner from two
Das Auge isst mit: Ein
vom buerschen Koch-Duo veredelter "Northsea Haddock"
(Schellfisch). Fotos 2 : WAZ, Martin Möller

Kochen für Miss Sophie, Admiral von Schneider & Co.: Heinrich
Wächter und Ulrich Pokorra haben die Rezepte des britischen
Sketchklassikers verfeinert und zubereitet
SILVESTERKULT DAS "DINNER FOR ONE"-MENÜ - Same procedure as last
year, Ulli? - Same procedure as every year, Heinrich.
Ulrich Pokorra und Heinrich Wächter, um ganz genau zu sein. In
der kleinen Küche einer buerschen Wohnung wirft sich das
eingespielte Koch-Team die Bälle zu. In diesem Fall: die Zutaten
der vier Gerichte des Silvester-Klassikers "Dinner for one".
Ein Klassiker, der auch bei Ulrich Pokorra (55) zum Jahresfinale
gehört wie das Butterschmalz in die Pfanne. Vor fünf Jahren
brütete der Studiendirektor des Berufskollegs Königstraße die
Idee aus: Vor dem "Dinner for one" kommt das "Dinner from two" -
die Zubereitung des von Sketch-Vater (und Butler) Freddie Finton
vorgegebenen bzw. servierten Vier-Gang-Menüs.
Als Mitglied des Köcheclubs steht der Englischlehrer am Topf
zwar seinen Mann, doch für die Zusammenstellung der Rezepte
holte er Rat bei seinem Kollegen ein: Heinrich Wächter (55),
Koch und Fachlehrer an der Königstraße sowie Vorsitzender im
Köche-Club Gelsenkirchen.
"Mulligatawny Soup", "Northsea Haddock", "Chicken with Champagne",
"Fruits with Port" - klingt für (Koch-)Laien kompliziert, sind
laut Wächter aber traditionelle britische Gerichte, die ohne
großes Brimborium zu-zubereiten sind.
Die Queen wäre vielleicht not amused, aber die Zwei aus Buer
nahmen einige Veränderungen und Verfeinerungen der
Ursprungsrezepte vor. "Etwas moderner" - so bringt Heinrich
Wächter das Ergebnis auf den Punkt. Zum Beispiel:
Champagner-Chicken wird mit Sahne geadelt, der Fisch für die
optimale Zubereitung in ein Alufolienkleid ge-hüllt. Nicht zu
vergessen: kleine optische Effekte wie Cocktailtomaten, die
Farbe auf den Teller bringen. Ebenso wichtig wie die
Komposition: frische Zutaten. Köstlich! Isn´t it?
Das telegene "Dinner for one" wollen Pokorra und Wächter in
einem Dritten Programm auch heute genießen, das kulinarische
"Dinner from two" kommt allerdings diesmal nicht auf den Teller,
gestehen sie.
Ulrich und Brigitte Pokorra betonen beim evening for two die
Zweisamkeit und verwöhnen sich zum Jahresausklang für gewöhnlich
mit etwas weniger aufwändigen Genüssen: Heringssalat, Würstchen
oder - wenn´s hoch kommt - auch mal karamelisierte Garnelen mit
Tomaten.
Heinrich
Wächter ist heute eher den bekömmlichen als den raffinierten
Rezepten verpflichtet: Für einen Reiseanbieter bringt er Kindern
deutscher Urlauber in einem Hotel in Tunesien das ABC der
gesunden Ernährung nahe.
Und sonst? Lässt sich der amtierende "Bürger des Ruhrgebiets"
auch zu Silvester in der Heimat gerne inspirieren - vom
buerschen Frischemarkt. Die Devise seiner Spontaneinkäufe:
"Alles, was der Markt hergibt." Das sei viel besser als eine
langfristige und akribische Planung.
Trotzdem: Das "Dinner from two"-Menü legt er Hausfrauen und
-männern wärmstens ans Herz: "Mit ein wenig Know-how ist das
relativ schnell zubereitet."
"Relativ schnell" heißt in der kleinen buerschen Küche:
eineinhalb Stunden. Und weil Pokorra & Wächter bei der Arbeit
anders als Butler James nicht dem Alkohol frönen und auch kein
Tigerkopf zur Stolperfalle wird, können sie die Köstlichkeiten
unfallfrei Miss Sophie alias Brigitte Pokorra und ihren
imaginären Gästen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy,
Mr. Winterbottom servieren.
- Little drop of mulligatawny soup, Miss Brigitte? - I am
particullary fond of Mulligatawny Soup, Heinrich.
Von Lars-Oliver Christoph (WAZ 30.12.2005)
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Eckhard Wesener
verwirklicht seine Plakatidee, die ein anderes Bild
Gelsenkirchens zeigt
Vier hoch vier gleich 256: Eben diese Zahl an Fotografien hat
der Gelsenkirchener Künstler und Designer Eckhard Wesener auf
einem Imageplakat zusammengestellt.
Sieben Monate dauerte
das ehrgeizige Projekt des 64-Jährigen. Jetzt ist es vollendet.
Wesener: "Das war eine Heidenarbeit." Aber er wurde auch auch
von uns mit diversem Bildmaterial unterstützt.
Das schlechte Image Gelsenkirchens ("Bitterfeld des Westens")
grämte den Designer. "Der Auftritt Gelsenkirchens ist schlecht.
Die Stadt verkauft sich unter Wert", hatte Wesener sein
Engagement begründet. Er will ein Gegenbild schaffen - gerade
auch mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006. Die "Vier"
steht dabei ebenso für das Revier wie für die königsblaue
Fußballvier. Kultur, Wissenschaft, Freizeit-Oasen, Wohn- und
Arbeitswelten, architektonische Top-Adressen oder Sportvitalität
sollen die 256 Einzelbilder widerspiegeln, ein Gesamtbild
schaffen.
13
Themen-Segmente bildete er auf dem Großposter mit den Maßen 125
mal 85 cm ab. Mit der Sparkasse hatte Wesener einen Sponsor
gefunden, der die nicht unbeträchtlichen Kosten übernahm, um das
großformatige Plakat in einer Auflage von 1000 Stück zu drucken.
Plakatformat nimmt auch der mitgelieferte Text- und Bildnachweis
an, der alle 256 Motive aufführt - Impressionen aus dem
Musiktheater, Fotos von Firmen, von Menschen, von
Sehenswürdigkeiten und grünen Ecken.
Das Plakat soll zum Beispiel Unternehmen als Visitenkarte
dienen, kann öffentliche Orte zieren oder als ganz privates
Imagebild genutzt werden. Auch der Stadt will Wesener einen
Stapel Plakate zur Verfügung stellen: "Zeigen wir selbstbewusst,
was wir zu bieten haben."
Heinrich Wächter und und Ulrich Pokorra vom Köche Club
Gelsenkirchen zeigen ein gerahmtes Beispiel dieses Plakats, zu
dem wir mehr als 20 Photomotive beigesteuert haben. Ein riesiges
Lob an unseren ehemaligen Kollegen Eckhard, der dies alles so
hervorragend und uneigennützig umgesetzt hat. Da kann man nur
sagen: "Bravissimo"!
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