+++AKTUELLES+++

21 Köche – tolle Rezepte

Erstmalig präsentieren 21 Köche aus der Emscher Lippe Region ihre Lieblingsrezepte in einem gemeinsamen Kochbuch. Der Köche-Club Gelsenkirchen und GELSEN-NET (regionaler Telekommunikations-dienstleister) geben "FLATMAN`S Kochbuch" heraus.

Die beteiligten Köche sind: Andreas End (Gasthof Lindemann in Bottrop), Thomas Püttmann (Restaurant zum blauen See in Dorsten), Sascha Waller (Köche-Club Gelsenkirchen), Frank Rosin (Restaurant Rosin in Dorsten), Christian Fockenberg (Up de Schmudde in Kirchhellen), Evelyn Oddiah (Flatman´s Bistro in Bottrop), Ulrich Pokorra (Köche-Club Gelsenkirchen),Stefan Bertelwick (Gasthof Berger in Kirchhellen), Heinrich Wächter (Köche-Club Gelsenkirchen), Rolf Windhäuser (Forsthaus Specht in Bottrop), Michael Gundler (EssNullVier in Gelsenkirchen), Renè Verhey (Vitus Grill in Gelsenkirchen), Dirk Seemann (Grimberger Hof im ZOOM in Gelsenkirchen), Hans Joachim Moritz (Schloss Westerholt in Herten), Gerd Schulte-Terhusen (Köche-Club Gelsenkirchen), Ernst Scherrer (Landhaus Scherrer in Recklinghausen), Peter Schneider (Restaurant La Botte in Kirchhellen), Detlef Jarusch (Köche-Club Gelsenkirchen), Oliver Biermann (Köche-Club Gelsenkirchen), Sabine Lorenz (Köche-Club Gelsenkirchen), Robert Weber (Hotel Maritim in Gelsenkirchen).

Was früher als Inbegriff deftiger Ruhrgebietsküche galt, hat in den letzten Jahren Einzug bis in die Küchen Deutschlands bedeutendster Sterneköche gehalten. Die Rede ist von Pfefferpotthast, Dicke Bohnen, Linsen, Pumpernickel und Grünkohl. Diese Gerichte und Zutaten findet man im "FLATMAN´S Kochbuch", genauso wie Dorade Royale auf mediterranem Spargelgemüse, gefüllte Wachtel auf Rahmsauerkraut oder Rehrücken auf Rote-Zwiebelmarmelade.

Eines haben die sowohl ausgefallenen als auch traditionellen und bewährten Rezepte in jedem Fall gemeinsam: sie lassen sich allesamt leicht und schnell nachkochen. Das Buch kostet 15 Euro, wovon je verkauftem Exemplar jeweils 1 € an den Bottroper Tisch, die Gelsenkirchener Tafel e.V. und die Gladbecker Tafel e.V. gehen.

:::::::

Weihnachtsbacken mit Kindern und Ihren Paten.

Heinrich Wächter, Vorsitzender des Köche-Club Gelsenkirchen e.V. ging über die Stadtgrenzen hinaus in die benachbarte Stadt Essen, hier bot die Ehrenamt Agentur Essen den Kindern und Ihren Paten ein Weihnachtsbacken unter seiner Leitung an.
20 Kinder kamen dann und backten, kneteten, rührten nach Rezepturen mit Tricks und Tipps von Heinrich Wächter und Christel Poschmann in der Küche des Berufskollegs Holsterhausen in Essen leckere Süßigkeiten und Plätzchen. An einer gemeinsamen weihnachtlichen eingedeckten Kaffeetafel, wo nun das Hergestellte verzehrt wurde, las dann Anne-Kathrin Großmann (Tochter eines Kollegen vom Köche-Club Gelsenkirchen) eine Weihnachtsgeschichte vor. Den Kindern mit den Paten war es ein unvergesslichen Nachmittag. Ein Dankeschön ging auch an die Schulleiterin Ingrid Kratkey, die spontan diese Aktion unterstützte und die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

:::::::

Kleine Köche wollen ins Buch der Weltrekorde

Die Kodiakbären Branda und Ibo dürfen sich auf eine besondere Leckerei freuen. 555 Kinder bereiten den Allesfressern am 20. September in der Zoom-Erlebniswelt Buersche Stippmilch zu. Gelingt die Aktion, ist ihnen ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde sicher.

H. Wächter und U. Pokorra präsentieren der Presse die StippmilchNoch nie haben so viele Kinder simultan ein Gericht zubereitet", freut sich Heinrich Wächter, der Vorsitzende des Köche-Clubs Gelsenkirchen. Zusammen mit seinem Kollegen Ulrich Pokorra übernimmt er die professionelle Leitung des Rekordversuches. "Wir haben uns für ein Rezept entschieden, das einfach zubereitet werden kann." Quark, Beerenfrüchte, Joghurt und Zucker sind die Hauptzutaten der Stippmilch. "Mit Pumpernickel kann man das Ganze noch verfeinern", verrät der Fachmann. Ein Rechtsanwalt wird den Rekordversuch im Eingangsbereich des Zoos verfolgen, um den Rekord zu beurkunden. Einen kleinen Vorgeschmack auf das Gericht, das die Bären im September erwartet, konnten Branda und Ibo schon mal kosten. Zusammen mit Markus Lübbers und Udo Kramer von den Sponsoren Gelsennet und der Sparkasse machte sich Heinrich Wächter ein Bild von den Kodiakbären. Im Gepäck hatte der Koch zwei zu Eisbomben gefrorene große Portionen der Buerschen Stippmilch.
Damit können sich die Bären beim Fressen beschäftigen", erläutert Zoom-Biologin Sabine Haas. "So verschlingen sie nicht alles auf einmal." Bei dem Rekordversuch wird die Stippmilch allerdings frisch und nicht gefroren serviert. "Und natürlich bekommen zunächst unsere Nachwuchsköche eine Portion", verrät Sabine Haas. Am Rande des Rekordversuchs wartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf die Besucher. Fernsehmoderator Ulli Potofski wird dem Welt- und Europameister im Schwimmen, Christian Keller, wie dem Jugend- und Amateurmanager des FC Schalke 04, Bodo Menze, auf den Zahn fühlen. Potofski liest auch vor, und zwar aus seinem Jugendbuch "Locke". Fernsehkoch Matthias Ruter unterstützt den Köche-Club. Mitmachen können alle Acht- bis Zwölfjährigen gegen eine Gebühr von fünf Euro. Die Einnahmen kommen der Förderschule Glückauf zugute. Über www.kinderkochrekord.de ist die Anmeldung nur per Internet möglich.

:::::::

Eröffnungsfest der Ruhrtriennale an der Jahrhunderthalle Bochum

Wächter, Rüttgers und Ruta bei der RuhrtriennaleAn Kinder war auch gedacht. Unter dem "Wir ernähren Euch doch!" kochten sie für Erwachsene. Es war ein bevölkerungsutopisches Pyramidenspiel mit Messer und Gabel mit den Gelsenkirchener Köchen Heinrich Wächter und Matthias Ruta. 40 Kinder mit Kochmützen und Schürze zupften Salat, schnippelten Gemüse, mixten Getränke und entwarfen die Speisenkarte. Leider machte der Regen einen Strich durch die Rechnung, denn man wollte für 60 erwachsene Gäste eine große lange Tafel eindecken und das zubereitete Menü servieren. Kurzfrist wurde in der Hexenküche eine Küchenparty organisiert. Dieses machte allen Beteiligten großen Spaß. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers nahm die Möglichkeit wahr, vorbeizuschauen und mit den Nachwuchsköchen zu plaudern. Rundherum eine gelungene Kochaktion bei diesem Festival.

:::::::

Hotelbesichtigung des neuen Courtyard Marriott Hotel in GE

Heinrich Wächter konnte seinen ehemaligen Schüler, Jürgen Sterkau (Bildmitte), der mittlerweile seit 20 Jahren im Ausland tätig ist, anlässlich einer Veranstaltung des Köche-Club Gelsenkirchen e.V. begrüßen. Jürgen Sterkau ist mittlerweile Residence-Manager im Marriott Shanghai/China.

Es passte wirklich gut, dass gleichzeitig eine Hotelbesichtigung im neu eröffneten Courtyard by Marriott an der Schalker Veltins-Arena anstand. Durch die fachkundliche Führung von Hoteldirektor Tomas Gladigau und Küchenchef Thomas Gaimann bekamen wir Insider-Informationen aus erster Hand. Von den Zimmern des Hotels hat man einen einmaligen Ausblick auf zwei Fußball-WM-Stadien, das gibt es nur in Gelsenkirchen. Sowohl die Erlebnisse von Jürgen Sterkau, der seinen Weg machte als Koch bis hin zum GM mit Stationen in New York, Warschau, Hongkong, Seoul, Kuala Lumpur/Malaysia und nun Shanghai als auch ein kleines Fingerfood vom Hause ließen diese Veranstaltung zu einem kurzweiligen Informationsnachmittag werden. Auf der Terrasse des Marriotts konnten wir zudem noch das schöne Wetter genießen.

:::::::

Internationale Rekordhalter sorgen für Rundenwirbel

Gästerennen BeckhausenStart zur 13. City Nacht in Beckhausen mit 129 Fahrern aus Australien, der Schweiz, Luxemburg, Holland, Tschechien und Deutschland. Über dieses Rekordmeldeergebnis freute sich Cheforganisator Michael Zurhausen besonders. Sieger wurde Jonas Owzcarek vom Sparkassen-Team, der sich im Schlussspurt einer fünfköpfigen Spitzengruppe durchsetzte. Beim Gästefahren ging eine illustre Gesellschaft an den Start. Diesmal gingen die Fahrer in Ihrer Berufsbekleidung auf die Räder. Der Gelsenkirchener Köche Club Präsident Heinrich Wächter kämpfte verbissen mit Jürgen Danielowski, ortsansässiger Caterer, um den letzten Platz. Man erzählte sich, dass sie an der Rennstrecke viele Kochtipps geben mussten.

:::::::

Die ExtraSchicht - Industriekultur in Szene gesetzt

Ein Event, so außergewöhnlich und facettenreich wie das Ruhrgebiet selbst: Die ExtraSchicht ist längst Kult und war in diesem Jahr wieder ein Treffpunkt für Gäste aus aller Welt. Die Nacht der Industriekultur fand zum sechsten Mal statt, an 38 Spielorten in 19 Städten im Revier. Es besuchten die Orte 150 000 Menschen.

In traumhaftes Licht gehüllt, waren die Zechen und Kokereien, Halden und Hochöfen, Maschinen- und Gebläsehallen von 18 Uhr abends bis 2 Uhr nachts zur Bühne für ausgefallene künstlerische Experimente. Regionale, nationale und internationale Musiker, Tänzer, Artisten, Licht- und Zauberkünstler entfalteten an den ehemaligen Industrieanlagen des Reviers ein Kaleidoskop der Kultur. In diesem Jahr erstmalig dabei der FC Ruhrgebiet, eine neue junge Köchevereinigung, die ihren kulinarischen Teil dazu beitrugen. An der Zeche Consol in Gelsenkirchen unterstützen die Kollegen des Köche-Club Gelsenkirchen e.V. mit Heinrich Wächter und Detlef Jarusch diese Vereinigung.
Hier im Bild Heinrich Wächter, Detlef Jarusch und Matthias Ruta

:::::::

ALDIANA Miniköche kochten bei Buer Live

Miniköche BuerAnläßlich von Buer Live, eine Veranstaltung der Gelsenkirchener Werbegemeinschaft, präsentierte der Köche-Club Gelsenkirchen mit Heinrich Wächter die Küchenwerkstatt.

Interessierte Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren folgten den Aufruf in der lokalen Presse.

An einem verkaufsoffenen Sonntag auf einer Bühne in der Hauptgeschäftsstraße kochten dann zehn ALDIANA-Miniköche, die Buersche Stippmilch.

Hier konnten die kleinen Nachwuchsköche ihre kulinarischen Fähigkeiten der Öffentlichkeit zeigen. Die Fertige Quarkspeise mit frischen Früchten und Pumpernickel wurden den Besuchern angeboten. Der Erlös ging an den gemeinnützigen Verein „Der Bunte Kreis“, der insbesondere die Eltern und Geschwister chronisch erkrankter oder behinderter Kinder als Nachsorgeeinrichtungen betreut und berät.

:::::::

Sechs Köche der Region zaubern am Herd


Die 6 Köche zaubertenEin besonderes Highlight erwarteten die Gäste beim Köchetreffen im Restaurant "la botte" in Kirchhellen.
Auf Einladung von Peter Schneider hatten Heinrich Wächter (Gelsenkirchen), Marcus Schneider (Wadersloh), Ernst Scherrer (Recklinghausen), Stefan Himmelmann (Haltern), Ludger Jäger (Gelsenkirchen) und selbstverständlich der Hausherr Peter Schneider an Töpfen und Pfannen alles gegeben.
Schlemmen nach Herzenslust lautete die Devise für die Gäste.
Begonnen wurde mit marinierter Rinderhüfte, im Anschluss gab es eine Kraftbrühe von der Taube. Auch Flusskrebse á la Nage, Wachtelbrust gefüllt mit Stopfleber, eine Roulade von Tomaten und Jungschweinefilet im Schinkenmantel und als Dessert eine Crème Brûlée mit Calvadosäpfeln standen auf der Speisenkarte. Jeder der beteiligten Spitzenköche war für einen Gang verantwortlich.
Hier zeigten die Kollegen des Köche-Club Gelsenkirchen ihr kulinarisches Können.
Die Tour geht weiter im September ist man zu Gast in Recklinghausen.

:::::::

3.Gelsen Net Tour
durch die Städte Gelsenkirchen, Bottrop und Kirchhellen


Volle Straßen, voller Rundkurs: Der Auftakt der 3. Gelsen-Net Tour in der buerschen City stieß bei äußerlichen besten Bedingungen auf großes Zuschauerinteresse. Rund um die Hochstraße, auf der sich knapp 50 nationale und internationale Radprofis 66mal auf ihren flotten Rädern die Ehre gaben, herrschte viel Trubel. Rund um die 750 Meter lange Radrundstrecke hatten sich überall radsportbegeisterte Zuschauer postiert. 3. Geslen-Net Tour 2006Ein buntes Rahmenprogramm mit Gäste- und Kinderrennen sorgten bei dem abendlichen Sommerwetter für beste Stimmung.
Weitere Etappen des Radrennens folgten in den Städten Bottrop und Kirchhellen.
Im VIP-Zelt, das vom Köche-Club Gelsenkirchen bewirtschaftet wurde, gaben sich lokale Größen ein Stelldichein. Neben den regionalen Tapas gab es auch den Spargel aus der Nachbarstadt Kirchhellen in verschiedenen Variationen. Renner des Abends war die frisch zubereitete Nudelpfanne mit leckerem Gemüse und asiatischen Gewürzen.

Im Bild: Detlev Jarusch, Thomas Dettenberg (Chef von Gelsen-Net und Förderer des Zweigvereins), Heinrich Wächter (Chef des Köche-Clubs) und ganz rechts Ulli Pokorra.

:::::::

Köche-Club übernimmt offiziell Patenschaft für Luchs

Die herausragenden Eigenschaften ihres Patentieres haben den
Köche-Club Gelsenkirchen e.V. gleich überzeugt: Das Hörvermögen des Luchses ist hervorragend, zudem ist er ein sehr ausdauernder Läufer sowie ein guter Schwimmer und Kletterer. Kein Wunder also, dass der Chef de Cuisine des Köche-Clubs Gelsenkirchen, Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra nicht ohne Stolz die Patenschaftsurkunde offiziell in Empfang nahmen. In der ZOOM Erlebniswelt Alaska sind insgesamt drei Luchse zuhause. Das Patenkind der beiden Köche ist männlich und hört auf den Namen Nikolai. Für die Photoaufnahmen schloß der Himmel für einen Moment die Schleusen, aber ansonsten waren wahre Wolkenbrüche angesagt, die auch die Tiere nicht so richtig in Stimmung kommen ließen. Nur zögernd näherten sie sich der ihnen zugeworfenen Beute und verschwanden dann schnell wieder ins schützende Unterholz.

Luchspatenschaft Urkunde

Das Prinzip der Tierpatenschaften in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist ganz einfach: Der Pate übernimmt ein Teil der Kosten für Haltung und Pflege und erhält als Gegenleistung eine Urkunde des Patentieres samt Foto und Infoblatt.

Luchs im ZOOM

"Die finanzielle Unterstützung ist ein direkter Beitrag zu Haltungs- und Pflegekosten und hilft, eine optimale Haltung der Tiere zu gewährleisten", so Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. 

Der Köche-Club Gelsenkirchen e.V. wurde bereits 1979 gegründet. Ziel der Vereinigung ist die Förderung und Durchführung fachlicher und kultureller Veranstaltungen, um den Beruf des Kochs und der Kochkunst der Öffentlichkeit im positiven Sinne zu präsentieren. Auch im laufenden Jahr wird der 93 Mitglieder zählende Köche-Club von sich hören lassen. Unter anderem findet am 20. September 2006 in der ZOOM Erlebnis-welt Gelsenkirchen ein Koch-Weltrekord statt: 555 Kinder wollen dann unter der Regie des Köche-Clubs Gelsenkirchen e.V. Buersche Stippmilch kochen und so den Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde schaffen.

Anmerkung. Wie weit wir aus Sicherheitsgründen von den Luchsen entfernt waren zeigt ja das obige Bild. Die Buersche Zeitung brachte heute auch einen Artikel über dieses Event, und ich wunderte mich, dass der Luchs mir doch so dicht im Nacken saß...smile. Das machen Fotomontagen möglich.

Luchsbericht in der BZ

:::::::

Dinner from two

Das Auge isst mit: Ein vom buerschen Koch-Duo veredelter "Northsea Haddock" (Schellfisch). Fotos 2 : WAZ, Martin Möller

Northsea Haddock



Kochen für Miss Sophie, Admiral von Schneider & Co.: Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra haben die Rezepte des britischen Sketchklassikers verfeinert und zubereitet
SILVESTERKULT DAS "DINNER FOR ONE"-MENÜ - Same procedure as last year, Ulli? - Same procedure as every year, Heinrich.
Ulrich Pokorra und Heinrich Wächter, um ganz genau zu sein. In der kleinen Küche einer buerschen Wohnung wirft sich das eingespielte Koch-Team die Bälle zu. In diesem Fall: die Zutaten der vier Gerichte des Silvester-Klassikers "Dinner for one".
Ein Klassiker, der auch bei Ulrich Pokorra (55) zum Jahresfinale gehört wie das Butterschmalz in die Pfanne. Vor fünf Jahren brütete der Studiendirektor des Berufskollegs Königstraße die Idee aus: Vor dem "Dinner for one" kommt das "Dinner from two" - die Zubereitung des von Sketch-Vater (und Butler) Freddie Finton vorgegebenen bzw. servierten Vier-Gang-Menüs.
Als Mitglied des Köcheclubs steht der Englischlehrer am Topf zwar seinen Mann, doch für die Zusammenstellung der Rezepte holte er Rat bei seinem Kollegen ein: Heinrich Wächter (55), Koch und Fachlehrer an der Königstraße sowie Vorsitzender im Köche-Club Gelsenkirchen.
"Mulligatawny Soup", "Northsea Haddock", "Chicken with Champagne", "Fruits with Port" - klingt für (Koch-)Laien kompliziert, sind laut Wächter aber traditionelle britische Gerichte, die ohne großes Brimborium zu-zubereiten sind.
Die Queen wäre vielleicht not amused, aber die Zwei aus Buer nahmen einige Veränderungen und Verfeinerungen der Ursprungsrezepte vor. "Etwas moderner" - so bringt Heinrich Wächter das Ergebnis auf den Punkt. Zum Beispiel: Champagner-Chicken wird mit Sahne geadelt, der Fisch für die optimale Zubereitung in ein Alufolienkleid ge-hüllt. Nicht zu vergessen: kleine optische Effekte wie Cocktailtomaten, die Farbe auf den Teller bringen. Ebenso wichtig wie die Komposition: frische Zutaten. Köstlich! Isn´t it?
Das telegene "Dinner for one" wollen Pokorra und Wächter in einem Dritten Programm auch heute genießen, das kulinarische "Dinner from two" kommt allerdings diesmal nicht auf den Teller, gestehen sie.
Ulrich und Brigitte Pokorra betonen beim evening for two die Zweisamkeit und verwöhnen sich zum Jahresausklang für gewöhnlich mit etwas weniger aufwändigen Genüssen: Heringssalat, Würstchen oder - wenn´s hoch kommt - auch mal karamelisierte Garnelen mit Tomaten.
Heinrich Wächter ist heute eher den bekömmlichen als den raffinierten Rezepten verpflichtet: Für einen Reiseanbieter bringt er Kindern deutscher Urlauber in einem Hotel in Tunesien das ABC der gesunden Ernährung nahe.
Und sonst? Lässt sich der amtierende "Bürger des Ruhrgebiets" auch zu Silvester in der Heimat gerne inspirieren - vom buerschen Frischemarkt. Die Devise seiner Spontaneinkäufe: "Alles, was der Markt hergibt." Das sei viel besser als eine langfristige und akribische Planung.
Trotzdem: Das "Dinner from two"-Menü legt er Hausfrauen und -männern wärmstens ans Herz: "Mit ein wenig Know-how ist das relativ schnell zubereitet."
"Relativ schnell" heißt in der kleinen buerschen Küche: eineinhalb Stunden. Und weil Pokorra & Wächter bei der Arbeit anders als Butler James nicht dem Alkohol frönen und auch kein Tigerkopf zur Stolperfalle wird, können sie die Köstlichkeiten unfallfrei Miss Sophie alias Brigitte Pokorra und ihren imaginären Gästen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy, Mr. Winterbottom servieren.
- Little drop of mulligatawny soup, Miss Brigitte? - I am particullary fond of Mulligatawny Soup, Heinrich.

Von Lars-Oliver Christoph (WAZ 30.12.2005)

:::::::

Eckhard Wesener verwirklicht seine Plakatidee, die ein anderes Bild Gelsenkirchens zeigt
Vier hoch vier gleich 256: Eben diese Zahl an Fotografien hat der Gelsenkirchener Künstler und Designer Eckhard Wesener auf einem Imageplakat zusammengestellt.

Sieben Monate dauerte das ehrgeizige Projekt des 64-Jährigen. Jetzt ist es vollendet. Wesener: "Das war eine Heidenarbeit." Aber er wurde auch auch von uns mit diversem Bildmaterial unterstützt.
Das schlechte Image Gelsenkirchens ("Bitterfeld des Westens") grämte den Designer. "Der Auftritt Gelsenkirchens ist schlecht. Die Stadt verkauft sich unter Wert", hatte Wesener sein Engagement begründet. Er will ein Gegenbild schaffen - gerade auch mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2006. Die "Vier" steht dabei ebenso für das Revier wie für die königsblaue Fußballvier. Kultur, Wissenschaft, Freizeit-Oasen, Wohn- und Arbeitswelten, architektonische Top-Adressen oder Sportvitalität sollen die 256 Einzelbilder widerspiegeln, ein Gesamtbild schaffen.

vier hoch vier; Heinrich Wächter und Ulrich Pokorra13 Themen-Segmente bildete er auf dem Großposter mit den Maßen 125 mal 85 cm ab. Mit der Sparkasse hatte Wesener einen Sponsor gefunden, der die nicht unbeträchtlichen Kosten übernahm, um das großformatige Plakat in einer Auflage von 1000 Stück zu drucken. Plakatformat nimmt auch der mitgelieferte Text- und Bildnachweis an, der alle 256 Motive aufführt - Impressionen aus dem Musiktheater, Fotos von Firmen, von Menschen, von Sehenswürdigkeiten und grünen Ecken.
Das Plakat soll zum Beispiel Unternehmen als Visitenkarte dienen, kann öffentliche Orte zieren oder als ganz privates Imagebild genutzt werden. Auch der Stadt will Wesener einen Stapel Plakate zur Verfügung stellen: "Zeigen wir selbstbewusst, was wir zu bieten haben."

Heinrich Wächter und und Ulrich Pokorra vom Köche Club Gelsenkirchen zeigen ein gerahmtes Beispiel dieses Plakats, zu dem wir mehr als 20 Photomotive beigesteuert haben. Ein riesiges Lob an unseren ehemaligen Kollegen Eckhard, der dies alles so hervorragend und uneigennützig umgesetzt hat. Da kann man nur sagen: "Bravissimo"!

:::::::

 

top